Betrachtungsabstand bei LCD- und Plasmafernsehern
Der richtige Betrachtungsabstand zum Fernseher
Der Fernseher besitzt, ebenso wie viele andere Konsumgüter, auch eine Rolle als Statussymbol. Beim Fernseher ist der entscheidende Faktor: Die Bilddiagonale.
Es scheint fast so, als würde das Selbstbewusstsein des Besitzers - proportional mit der Bilddiagonale seine Flachbild-Fernseher daheim - wachsen.
Wenn Kunden mit einer bestimmten Preisvorstellung für einen Fernseher einen Elektronikladen betreten, dann wollen sie in der Regel den „größten Fernseher” den Sie für das Geld bekommen können. Natürlich soll auch ein „Full-HD”, „True-HD” oder sonst irgendein HD-Logo dran prangern, aber die Größe macht es meist.
Nun muss man sagen, dass bei der Wahl der Bilddiagonale der zukünftige Aufstellort des Fernsehers ein bedeutendes Gewicht hat. In diesem Zusammenhang spielt der Betrachtungsabstand die entscheidende Rolle. Damit ist der Abstand zwischen Fernseher und Sitzposition der Zuschauer gemeint.
Beim Betrachtungsabstand gilt: Der Abstand zwischen Zuschauer und Fernseher sollte immer mindesten das Dreifache der Bilddiagonalen betragen. Das bedeutet bei einem 50 Zoll (127 cm) LCD-Fernseher, sollte der Betrachtungsabstand mindestens 3,60 Meter betragen. Gleiches gilt übrigens auch bei einem Plasmafernseher.
Sitzt man zu dicht vor einem Flachbild-Fernseher, insbesondere den leuchtstarken Plasmafernsehern, kann es zu Kopfschmerzen und Unwohlsein kommen. Auch sieht man mitunter die einzelnen Bildpunkte des Bildschirms, wenn der Abstand zu gering ist.
Unter solchen Umständen wird doch die Freude über den neuen Fernseher sehr schnell eingetrübt. Darum: Die Bilddiagonale sollte immer passend zum Betrachtungsabstand gewählt werden, dann steht dem neuen Sehvergnügen nichts mehr im Wege.
