Testbericht LCD Fernseher - Zum Fürchten
Einige Testberichte zu LCD Fernsehern lassen einem manchmal das Blut in den Adern gefrieren. Von Bewegungsunschärfe und fehlender Schwarzdarstellung ist dort die Rede und besonders an dem gewöhnlichen Fernsehbild haben die Redakteure meistens was auszusetzen. Was aber alles auch seine Grund hat.
Alle Welt reißt sich um Full-HD. Full-HD bedeutet der Bildschirm besitzt eine Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten auch Pixel genannt. Mit dieser Auflösung werden alle hochaufgelösten Bildinhalte, wie zum Beispiel von Blu-ray Discs und HD-Camcordern, ohne umgerechnet zu werden wiedergegeben.
Den Betrachter von solchen HD-Fernsehern erwarten dann immer farbenprächtige und detailreiche Bilder im Showroom, die er beim normalen fernsehen aber kaum erleben dürfte.
Problem ist das unser normal übertragenes Fernseherbild gar nicht hochaufgelöst ist. Deswegen müssen die Bildinhalte von der internen Bildverarbeitung neu skaliert werden. Und das skalierte Ergebnis ist mitunter gar nicht mehr so beeindruckend.
Den Effekt kennen viele Fernseherbesitzer von der View- bzw. Formattaste der Fernbedienung. Damit kann man in der Regel das Fernseherbild an verschiedene ausgestrahlte Formate anpassen. Einige Sendungen wie Filme oder Dokumentationen werden in 16:9 ausgestrahlt und andere im Standardformat 4:3 wie zum Beispiel die Nachrichten. Normalerweise besitzt der Fernseher eine Automatikfunktion in der sich der Fernseher von selbst auf das Format einstellt.
Wählt man manuell werden bei bestimmten Einstellungen alle Bildinhalt wesentliche breiter dargestellt als normal. Die gertenschlanke Moderatorin erscheint plötzlich recht füllig und auch die Autos und Häuser alle breiter. Hier hat dann meistens die interne Bildverarbeitung das 4:3 Bildformat in Breitbild (16:9) umgerechnet.
Das erklärt auch das schlechten Urteil beim Testbericht LCD Fernseher in Zeitschriften, die manchmal gar nicht mit der eigenen Meinung übereinstimmen.
