AV-Portis - Die besseren MP3-Player?
Kennen Sie AV-Portis? Wenn nicht, dann gehören sie noch zu dem Großteil der deutschen Bevölkerung. Den während für die meisten Bundesbürgern der MP3-Player bereits ein geläufiger Begriff ist, so ist die Bezeichnung AV-Porti noch recht fremd.Die Bezeichnung “AV-Porti“ ist ein Kunstwort und setzt sich zusammen aus “AV“ für Audio und Video und Porti ist die Kurzform für das englische Wort “portable“ zu deutsch tragbar. Damit werden Geräte bezeichnet, mit denen sich neben Musik auch Videoinhalte wiedergeben lassen.
AV-Portis besitzen deswegen auch einen wesentlich größeren Bildschirm und auch Speicherkapazitäten als MP3-Player. Das ist auch das Haupterkennungsmerkmal dieser Gerätegattung. Auf den ersten Blick ähneln einige Geräte sogar stark Navigationsgeräten. Großes Display, einige Bedienelemente und Anschlüsse, eventuell noch ein Steckplatz für Speicherkarten das war es in den meisten Fällen.
Die Displays - man mag es nicht vermuten - eignen sich bei vielen AV-Portis durchaus zum Betrachten eines Spielfilms. Natürlich hängt die Bildqualität zum einen von der Auflösung und Qualität des Displays ab und zum anderen von der Qualität der Videoaufnahme. Um Filme beispielsweise von DVDs auf den Geräten wiederzugeben müssen sie aber zunächst in ein abspielbares Format umgewandelt werden, in der Regel ist das DivX. Die dazu notwendige Software ist den Geräten häufig beigelegt oder gibt es als Freeware.
Was die Bedienelemente des Portis angeht, so sollten sie darauf achten, dass sich das Gerät intuitiv bedienen lässt. Schließlich wollen sie nicht jedes mal umständlich nach dem Pauseknopf suchen, wenn sich an der nächsten Haltestelle aussteigen müssen.
