Heimkino im Keller

Das Heimkino im Keller ist für viele Menschen ein erstrebenswertes Ziel in den eigenen vier Wänden. Ein eigenes Haus oder gemietetes Objekt ist dabei klar die Voraussetzung. Mit Fantasie, Kreativität und natürlich auch dem entsprechenden Bargeld, lassen sich richtige kleine Kinoräume herstellen.

Die Standard Heimkinoanlage besteht meistens aus einem Beamer (Projektor) mit angeschlossenem Abspielgerät, einer Leinwand, der obligatorischen Surround-Sound-Anlage und Sitzplätzen. Das sind die Grundzutaten zum Heimkino im eigenen Haus, je nach Anforderung und Geldbeutel kann aber noch einiges hinzu kommen.

Angefangen beim Beamer, kann man hier schon zwischen unzähligen Varianten und Ausführungen als Kunde wählen. Full-HD Beamer sind heutzutage schon für 1200 Euro zu haben. Die passende Leinwand - hier sollte man nicht unbedingt sparen - gibt es dann bereits ab 400 bis 1500 für die motorisierte Variante dazu. Besonders bei hochaufgelösten Bildinhalten, hat die Leinwand einen nicht unerheblichen Einfluss auf das Bildergebnis.

Der Sound hat im Heimkino eine besondere Bedeutung. Schließlich ist es insbesondere die beeindruckende Tonqualität, die einem im Kino so imponiert. In der heimischen Kinoatmosphäre sorgt die Surroundsound- Anlage für den notwendigen Sound. Beamer selbst verfügen über keine nennenswerten Lautsprecher.

Mehrkanalton ist hier schon Standard. Das heißt ab 5.1 aufwärts. Wer im Heimkino auf 2.1 setzt, der verliert viel von den Toneffekten die schon DVD´s von Hause aus mitbringen. Moderne Heimkinosoundanlagen bringen 7.1 Mehrkanalton und THX zertifizierte Soundeffekte. Wer besonderen Wert aus den richtigen Bums legt, der investiert vielleicht auch noch Geld in ein bis zwei Buttkicker.

Der Buttkicker ist ein besonderer Basslautsprecher, der aus der professionellen Filmspielhaustechnik kommt. Dazu werden die Buttkicker unter den Sitzplätzen der Zuschauern angebracht und übertragen die tiefen Basstöne. Die unmittelbare nahe zu den Zuschauern sorgt dafür, das die Schalwellen nicht mehr durch die Raumluft übertragen werden, sondern unmittelbar auf den Körper wirken.

Die Englische Bezeichnung “Buttkicker” bedeutet daher auch “Hinterntreter”. So fühlt es sich auch an, wenn bei einer gigantischen Explosion einem der Bass von unten gegen den Allerwertesten hämmert.

Richtiger Sound und die passenden Soundeffekte tragen viel zu einem kinoähnlichen Filmerlebnis im Heimkino im Keller bei.

Genauso auch das richtige Sitzmobiliar. Wer nur die Sofagruppe aus dem Wohnzimmer im Heimkino aufstellt, der verdirbt sich selbst viel von der Kinoatmosphäre. Einzelne Sitzplätze, wenn auch nur einzelne Sessel, sonst kommt wenig Kino-Feeling rüber. Für die Installation von Buttkickern, müssen die Sitzplätze zudem auf einem Podest stehen. Dann bleibt auch unter den Zuschauerplätzen genug Raum für die Installation der Lautsprecher samt Kabel.

Apropos Kabel: Wer sich in vorn herein gründlich mit dem Aufbau und den Positionen der einzelnen Komponenten auseinander gesetzt hat, der kann die gesamten Kabelwege über Rohrleitungen unter Putz verlegen. Somit stören keine lästigen Kabel das Gesamtbild. Gleiches gilt auch für Kabel für den Beamer. Zwischendecke oder Kabelleitungen unter Putz heißen hier derzeit die kabellosen Lösungen.

Generell gilt es als selbstverständlich sich bei einer relativ großen Investition, wie sie die Heimkino Anlage zu Hause darstellt, auch sich Expertenmeinungen wie die des Fachhändlers oder vielleicht auch eines Akustikers einzuholen. So werden dann die Besucher der heimischen Heimkinos, zum richtigen Erlebnis für die ganze Familie.


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