Plasmafernseher Reaktionszeiten
In den Prospekten der Elektronikanbieter liest man bei den Anzeigen zu LCD-Bildschirmen häufig auch die Angabe der Reaktionszeit der Monitore. Meistens steht da derzeit 5ms oder 2ms, dann werden die Monitore als „spieletauglich” bezeichnet. Aber bei Plasmafernsehern nicht.
Leider sind auch manchmal keine Reaktionszeiten bei den Anzeigen zu Computermonitoren angegeben. Hüten Sie sich davor dann zu glauben, dass sie so gut sind, dass sie eh für alle Anwendungen ausreichend sind. Das Gegenteil ist eher der Fall. Meistens sind die Werte zu schlecht und würden den Verbraucher abschrecken.
In so einem Fall und bei ernsthaftem Kaufinteresse, hilft einem nur der Blick auf die Herstellerseiten im Internet, um die entsprechenden Daten zu finden. Das sollte man auch tun, denn schließlich will man nicht beim ersten Gamer-Abend durch schlechte Bildwiedergabe enttäuscht werden.
Was ist aber eigentlich die Reaktionszeit?
Nun die Reaktionszeit gibt an, wie lange ein Bildpunkt braucht, um seine Eigenschaft bezüglich der Farbe oder Helligkeit zu ändern.
Der ganze Bildschirm besteht aus einzelnen Bildpunkten. Wenn nun ein Gegenstand auf dem Bildschirm in einer schnellen Bewegung dargestellt wird, dann müssen die jeweiligen Bildpunkte auch entsprechend der Bewegung reagieren. Die Reaktionszeit eben.
Was ist aber bei Plasmafernsehern mit der Reaktionszeit?
Plasmafernseher besaßen von Anfang an eine Reaktionszeit von unter einer Millisekunde. Neueste Plasmabildschirme verfügen sogar über eine Reaktionszeit von 0,001 Millisekunden. Angaben zur Reaktionszeit werden sie bei einem Plasmafernsseher deswegen wirklich nicht finden.
