Motion Code – Eine kleine Begriffserklärung
Erinnern sie sich, an die Formel Eins oder Hubschrauber Actionspiele in der Spielothek. Ich meine jetzt nicht die Bildschirmgeräte mit Joystick und Knöpfen.
Die Geräte die ich meine, in die konnte man sich hinein setzen. Hatte einen Szeuerknüppel bzw. Lenkrad und zumeist einen Sitz mit Gurten. Besonderheit dieser Automaten war die Bewegungssimulation. Das bedeutet man wurde je nach Bewegung im Spiel auch im Cockpit entsprechend bewegt. Ein Heidenspass!
Möglich machten das elektro-mechanische Motoren die das „Cockpit” bewegen. Welche Bewegungen das sind gibt ihnen der Spielverlauf anhand des Motion Code mit. Darin ist verzeichnet welcher Motor sich wie zu bewegen hat.
Für Freunde des bewegten Heimkinos gibt es auch solche Lösungen für zu Hause. Das System heißt „D-Box Motion Code” und ist beim gleichnamigen Hersteller D-Box oder im spezialisierten Fachhandel erhältlich.
Das komplette System besteht aus einem Decoder, einem Steuergerät und natürlich elektro-mechanischen Motoren. Diese kann man bereit verbaut in Sitzen kaufen oder als spezielle Plattform unter eigene Möbel verbauen.
Die notwendigen Signale für die Bewegungssimulation erhält das System von einem Motion Code, der auf dem Trägermedium analog zum Film mit ausgestrahlt wird.
Das ganze hat natürlich auch seinen Preis. Die Steuereinheit kostet ca. 4.800 Euro, dann kommen noch mal zwischen 4.400 bis 24.000 (!) Euro für die Sitze bzw. das Sofa zusammen. Sie haben richtig gelesen. Es wird auch ein 2er Sofa angeboten, das seine Gäste ordentlich durchschütteln kann. Der Traum aller Gamer wird auch wahr, es gibt auch ein Formel Eins Cockpit, ganz wie damals in der Spielothek.
