Wer was woher und von wem?

Wie im Beitrag: Deutsche Fernseher sind rar angesprochen, leben wir in einer verworrenen Fernseherhersteller-Landschaft. Es gibt Fernseherhersteller und Bildschirmproduzenten. Es gibt LCD-Fernseher und Plasma-Fernseher Anbieter und es gibt Plasmabildschirmproduzenten und LCD-Hersteller. Ein Konzern kann eins von all dem sein oder auch alles eben genannte in sich vereinen.

Verstehen Sie jetzt was ich mit verworren meine?

Im erwähnten Beitrag sprach ich an, dass die drei deutschen Fernseherhersteller (Loewe, Metz, TechniSat) keine eigenen Bildschirmproduktionsstätten besäßen. Alle samt beziehen sie ihr Bildschirme für die Fernseherproduktion von Drittanbietern.

Das macht sie aber deswegen nicht zu schlechteren Anbietern. Auch größere Anbieter verfahren so. Bestes Beispiel: Der niederländische Konzern Philips.

Philips besaß am Anfang ein Joint Venture mit LG zur Produktion von LCD-Bildschirmen, gab aber vor Jahren die Anteile an den Partner wieder ab. Setdem bezieht man die Bildschirme von verschiedenen Herstellern. Bei seinen 200 Hertz Modellen, setz man bei den 46- und 52-Zöllern Panels von Sharp ein und bei den kleineren 40-Zoll LCD-Fernsehern kommen wohl Panels von Samsung zum Einsatz. Ältere Modelle besitzen hingegen Panels aus dem Joint Venture oder direkt von LG (Plasmafernseher).

Die Unabhängigkeit von einem Lieferanten macht die Konzerne relativ frei bei der Wahl nach dem besten Bildschirm. Problem ist aber die fehlende Einflussmöglichkeit auf die Entwicklung zukünftiger Technik. Zudem werden viele Konzerne die besten Produkte erstmal unter eigenem Label vermarkten, bevor es an Konkurrenten geht.

Philips und auch die deutschen Hersteller beweisen dennoch, das durch Innovative Zusatzausstattungen und gutes Design, sich auch hochwertige Fernseher ohne eigene Bildschirmproduktion herstellen lassen.


LCD & Plasma-TV zu scharfen Preisen